Rathausallee 2
02994 Bernsdorf
Ortsteil Zeißholz
E-Mail für Absprachen mit dem Dorfmuseum.
Zur Geschichte des Ortsteiles Zeißholz mit dem früheren Ortsteil Saxonia
Der Ort Zeißholz findet seine erste schriftliche Erwähnung in einem Schriftstück des Jahres 1401 als "Czissaw". Diesen Grundgedanken beinhaltet auch das seit Mitte 1992 durch die Gemeinde getragene Ortswappen. Es stellt einen Eibenzweig,
zu wendisch "Cis" (Eibe, Eibenort) mit drei roten Früchten dar.
Wenige geschichtliche Funde deuten darauf hin, dass sich hier bereits vor ca. 2500 Jahren Menschen angesiedelt haben. 1923 wurde auf der Baggerstraße des Tagebaus Clara III eine Kanne gotischen Ursprungs sowie eine Anzahl von Gold- und Silbermünzen geborgen.
Lebensgrundlage der in Zeißholz lebenden Bauern war vorwiegend die Landwirtschaft in Form von Imkereien und Schafzucht sowie die Nutzung der reichlich vorhandenen Holzungen.
Um 1800 wurde durch die Zeißholzer die erste Braunkohle gefördert. An mehreren Stellen des Dorfes lag diese unter relativ dünnen Abraumschichten. Die Förderung erfolgte in Form des sorbischen Bauernbergbaus, wobei z. T. durch den Einsatz von Hangstollen die Kohle geborgen und an der Luft getrocknet wurde. Zum damaligen Zeitpunkt war dies überwiegend Eigenbedarfsförderung.
Um 1850 wurde durch den Grundbesitzer Friedrich die erste von insgesamt 8 Kohlegruben in Zeißholz eröffnet. Durch die Braunkohlegesellschaft "Eintracht" wurde die Brikettfabrik Zeißholz errichtet, die 1911 ihre Produktion aufnahm. Gleichzeitig entstand für die dort beschäftigten Arbeiter die Kolonie Zeißholz, mit zum damaligen Zeitpunkt typischen Arbeiterwohnungen.
Zeugnis des ursprünglichen sorbischen Bauerndorfes ist das 1401 errichtete Gebäude in der Dorfstraße 1. Sein letzter Bewohner starb im Jahr 1972. Mit viel Fleiß und Liebe zur Heimat wurde dieses Haus als Zeugnis schöner alter Dorfarchitektur zu einem Museum der Geschichte sorbischer Bauern und des Bergbaus des Ortes gestaltet. Den ehrenamtlichen Leitern der Einrichtung ist zu verdanken, dass viele historische Maschinenteile der im Jahre 1991 geschlossenen Brikettfabrik vor der Verschrottung bewahrt blieben. Sie fanden ihren Platz auf dem Freigelände des Museums.
Zeißholz hat gegenwärtig 250 Einwohner. Durch seine relativ unzentrale, jedoch landschaftlich sehr reizvolle Lage, besonders durch die unmittelbare Angrenzung des Zeißholzer und Dubringer Moores innerhalb des riesigen Waldgebietes, eignet sich der Ort hervorragend als Ziel oder Ausgangspunkt von Wanderungen und Radtouren.
Sehr geehrte Hundehalter der Stadt Bernsdorf,
gemäß § 11 Abs. 1 der Hundesteuersatzung der Stadt Bernsdorf vom 15.10.2009 können die Hundesteuerbescheide für mehrere Jahre erteilt werden. Wir möchten hiermit nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies erstmals mit Versand der Hundesteuerbescheide für das Jahr 2011 erfolgte. Damit werden nur dann neue Hundesteuerbescheide versendet, wenn sich der vorhergehende Bescheid geändert hat. Ansonsten gilt der vorherige Bescheid fort.
Bitte beachten Sie, dass die Hundesteuer zum 01.07. eines jeden Kalenderjahres fällig ist und fristgemäß zu überweisen ist, falls Sie uns nicht bereits eine Einzugsermächtigung erteilt haben.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter 035723/23825 zur Verfügung.
Bernsdorf, 27.05.2013
gez. Reitel SB Steuern
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