Wiednitz Geschichte

altes Wappen Wiednitz
 
Jahr   Ereignis
1225   Ersterwähnung in der Weihurkunde der Pfarrkirche Kamenz als Witcniz
    Der Ortsname ist westslawischen Ursprungs und bedeutet übersetzt "Windort"
1534   Liborius von Helwigsdorf wird Gutsbesitzer und  lässt ein Gasthaus bauen
1587   Einführung der Schulpflicht, erster Lehrer und Chronist Herr Haberkorn
1652   sein Sohn veräußert das Gesamtvermögen mit Braurecht und
    Erbschank an Wolf von Ponickau- das Haus erhält den Namen Brauhaus
1679   ein Feuerbrunst zerstört das Dorf
1711   Rittergut im Besitz der Familie von Sporr
1722   heiratet Marie Elisabeth d' Orville Johann Heinrich Simonis
1725   Sächsischer Kriegsrat Johann Heinrich Simonis wird Gutsbesitzer
1730   Bau eines Schlosses durch Gutsherrn Simonis
1736   Fertigstellung des Schlosses und des Parks
1755   Anlegung eines großzügigen Dorfplatzes
1755   06.08. Beginn der Durchführung von Jahrmärkten
1768   verstirbt der Sächsische Kriegsrat Johann Heinrich Simonis
    Schloss und Gut erbt Peter Friedrich  (Pierre) d' Orville Simonis Schwager
    Er und Sohn Johann Karl Friedrich von Löwenclau zeichnen für das Ortswappen
1874   01.02. Halt des ersten Personenzuges Strecke Kamenz-Lübbenau
1892   Erwerb des Brauhauses durch Paul Friedel, überliefert als Gasthaus "Zum Deutschen Kaiser"
1902   Beginn der Industriealisierung
1909   Entstehung der Kolonie F. C. Th. Heye Braunkohlenwerke (Heye III) mit Aufschluss
    einer Braunkohlengrube. Entwurf der Werkssiedlung durch einen  Dresdner Architekten.
1912   wurden in verschiedenen Gruben Braunkohle abgebaut
1950   Begründung des Ortsteils Heide ehemals Grube Heye III
1965   ca. wird das Gasthaus mit der jetzigen Bezeichnung auch als Sportlerheim genutzt
1946   Bodenreform, Teile des Parks wurden zu Feldern
1946   Abriss des Schlosses
1949   wird Grube Heye in Tagebau Heide umbenannt, vermutlich auch die Siedlung
1960   -iger Jahren war der Hauptabnehmer für die Braunkohle die Brikettfabrik Heide
1968   Ende des Braunkohleabbaus in der Region
1969   Flutung der Tagebaurestlöcher
1991   Gründung der Verwaltungsgemeinschaft mit
    Großgrabe, Straßgräbchen, Wiednitz und Zeißholz
2002   Sanierung des Gebiets
2008   Kreisreform - zugehörig zum Landkreis Bautzen
2012   Eingemeindung in die Stadt Bernsdorf

 

Impressionen aus Wiednitz

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